Die Studentenreiterei

Schon seit Mitte des 20. Jahrhunderts treten die Reitgruppen der verschiedenen Hochschulen und Universitäten Deutschlands auf Hochschulvergleichsturnieren gegeneinander an.

Mittlerweile bestehen über 50 Reitgruppen in deutschen Universitätsstädten, welche jedes Jahr zu den sogenannten CHUs (Concours Hippique Universitaire) einladen. Jede eingeladene Reitgruppe stellt dabei ein Team von drei Reitern, die in Dressur- und Springprüfungen in einem KO-System gegeneinander antreten. Die Besonderheit eines CHUs ist dabei, dass ausschließlich auf fremden, von der ausrichtenden Reitgruppe bereitgestellten, Pferden geritten wird. Begonnen wird mit einer Mannschaftsdressur und einer Stilspringprüfung der Klasse A und nur der beste von drei Reitern auf einem Pferd erreicht die nächste Runde, die in der nächsthöheren Klasse ausgetragen wird. Die besten beiden Reiter erreichen schließlich das Finale, bei welchem auf CHUs auf M-Niveau und bei Meisterschaften sogar auf S-Niveau geritten wird.
Neben dem sportlichen Teil steht jedoch auch das gemeinsame Miteinander im Vordergrund, weshalb bei den abendlichen Partys zusammen gefeiert wird. Hierdurch kommen auch die Schlachtenbummler auf ihre Kosten, die zum Anfeuern immer mit dabei sind.

Aber Studentenreiterei ist viel mehr als nur eine Art von Reitturnieren. Studentenreiterei verbindet Pferdebegeisterte in Deutschland und der ganzen Welt. Durch die regelmäßigen Stammtische und Ausflüge entstehen lebenslange Freundschaften und wertvolle Kontakte auf der ganzen Welt. In der Studentenreiterfamilie ist jeder Willkommen und so ist die Sehnsucht nach einem Wiedersehen zwischen den CHUs riesig.

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